Michael Perlbach – Mikel
Mit der Ausstellung „Mikel“ eröffnet die Galerie Ohne Namen eine neue Ausstellung und präsentiert aktuelle Arbeiten von Michael Perlbach (*1963, Frankfurt am Main), der in Hamburg lebt und arbeitet.
Perlbachs künstlerische Praxis ist von der Komplexität der Welt motiviert – einer Vielschichtigkeit, die sich visuell wie semantisch gleichermaßen zeigt. Sein zentrales Medium ist die Zeichnung. Sie versteht er als Verdichtung und Anhäufung von Punkten, Linien, Strukturen und kleinsten Flächen auf zwei- und dreidimensionalen Oberflächen. Aus diesen elementaren Setzungen entwickeln sich vielschichtige Bildräume, die zwischen Ordnung und Bewegung, Konzentration und Offenheit oszillieren.
Unter dem Künstlernamen Mikel widmet sich Perlbach seit vielen Jahren der Zeichnung als einem Medium, das Prozesse sichtbar macht. Seine Arbeiten entstehen aus einem fortlaufenden Gefüge von Zeichen, das sich schrittweise verdichtet und zugleich in Bewegung bleibt. Struktur erscheint hier nicht als starres System, sondern als dynamisches Verhältnis von Einzelteilen, das die Wahrnehmung der Betrachtenden einbezieht.
Perlbach studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Politische Wissenschaft. Seine künstlerische Auseinandersetzung mit Komplexität versteht er auch als Reflexion philosophischer Fragestellungen. „Man könnte sagen, dass ich erfolgreich bin, wenn meine Arbeit beim Betrachtenden mein eigenes philosophisches Welt-Erstaunen auslösen konnte“, beschreibt er seine Intention.
Veranstaltungszeit: 18:00 - 22:00
Die Ausstellung ist vom 14. bis 21. Februar 2026 täglich von 12:00 bis 18:00 Uhr in der Galerie Ohne Namen zu sehen.
Quelle:
renescheer.de