Die Themenführungen beleuchten die Entwicklung des Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland von 1945 bis in die 1980er-Jahre: von den Netzwerken ehemaliger NS-Funktionäre in der Nachkriegszeit über die Neue Rechte bis hin zu den gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die den NSU-Terror begünstigten.
Ein Blick auf Kontinuitäten, Brüche und staatliche Reaktionen zeigt exemplarisch, wie sich rechtsextreme Ideologien und Strukturen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wandelten – und welche Leerstellen in Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur im Hinblick auf rechte Gewalt nach 1945 bis heute bestehen.
Lesen Sie dazu auch unseren Schmidtletter „Rechte Gewalt nach 1945 – Leerstellen der Erinnerung“ von Merle Strunk:
www.helmut-schmidt.deDie Themenführungen finden im Rahmen der Ausstellung „Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“ statt, die noch bis zum 07.07.2026 im Altonaer Museum zu sehen ist.
Veranstaltungszeit: 14:30 - 15:30 Uhr
Quelle:
www.helmut-schmidt.de