Kulturlotse

"Sollen Weiber rudern?" – Über den Umgang des Hamburger Damen-Ruder-Clubs mit dem Nationalsozialismus

Dienstag, 24. Februar 2026
Aus Rücksicht auf ihre Gesundheit sollten Frauen besser keinen Rudersport betreiben – diese Ansicht vertrat ein Mediziner 1924.

Er veröffentlichte dazu unter dem Titel "Sollen Weiber rudern?" einen Artikel in der Zeitschrift "Wassersport". Das tat jedoch der Begeisterung fürs Rudern bei Frauen keinen Abbruch. Immer mehr entdeckten den Sport für sich. So wurde auch 1925 der Hamburger Damen-Ruder-Club (HDRC) gegründet.

Das 100-jährige Jubiläum nahm der Verein zum Anlass, seine Vergangenheit aufarbeiten zu lassen. Dr. Marcel Bois, Wissenschaftler an der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH), hat die Geschichte des HDRC, vor allem während der Zeit des Nationalsozialismus und den Umgang damit bis 1965, untersucht. Die Ergebnisse der Studie stellt der Referent an diesem Abend vor.

Im Anschluss ist Zeit für Fragen und Gespräche. Auch Mitglieder des Ruderclubs werden dabei sein. Die Publikation zur Studie kann am Abend erworben werden.

Beginn der Veranstaltung: 19:00 Uhr

Quelle: galerie-morgenland.de

Foto: Bootstaufe der Hamburger Ruderinnen, 1939 | Archiv des Hamburger Ruderinnen-Clubs von 1925 e.V.

Galerie Morgenland/Geschichtswerkstatt Eimsbüttel
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Hamburg (Eimsbüttel)

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300m Methfesselstraße
350m Högenstraße
450m Apostelkirche
500m Tiedemannstraße
550m Lutterothstraße
600m Armbruststraße

350m Langenfelder Damm / Müggenkampstraße

150m Ein Parkplatz (werktags 8-18 Uhr) bei "Langenfelder Damm 18"
400m Ein Parkplatz bei "Osterstraße 58"
400m Ein Parkplatz bei "Langenfelder Damm 67"

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