Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Moderne Kunst lockte in die Museen. In Konzerthäusern und Tanzlokalen spielten Big Bands auf. Theater und die zahlreich entstandenen Kinos präsentierten ein vielfältiges Programm.
Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg?
Gisela Ewe hat das Hamburger Kulturleben im Nationalsozialismus für die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte erforscht. Die in der Ausstellung präsentierten Museen und Theater, die Laeiszhalle und die Staatsoper waren damals wie heute prägend für das Hamburger Kulturleben. Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien geht ursprünglich auf eine Gründung aus der NS-Zeit zurück.
Zehn prominente Hamburger Kulturreinrichtungen haben für die Ausstellung ihre Archive geöffnet und zusammen mit weiteren Forscher*innen einen Blick zurück in die eigene NS-Geschichte geworfen.
Die Veranstaltung findet in der Diele des Rathauses statt.
Veranstaltungszeit: Mo – Fr 7:00 bis 19:00 Uhr; Sa 10:00 bis 18:00 Uhr; So 10:00 bis 17:00 Uhr
Quelle:
www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de