Kulturlotse

Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus

06.02.2026 - 09.03.2026
Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Moderne Kunst lockte in die Museen. In Konzerthäusern und Tanzlokalen spielten Big Bands auf. Theater und die zahlreich entstandenen Kinos präsentierten ein vielfältiges Programm.

Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg?

Gisela Ewe hat das Hamburger Kulturleben im Nationalsozialismus für die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte erforscht. Die in der Ausstellung präsentierten Museen und Theater, die Laeiszhalle und die Staatsoper waren damals wie heute prägend für das Hamburger Kulturleben. Die Hamburger Behörde für Kultur und Medien geht ursprünglich auf eine Gründung aus der NS-Zeit zurück.

Zehn prominente Hamburger Kulturreinrichtungen haben für die Ausstellung ihre Archive geöffnet und zusammen mit weiteren Forscher*innen einen Blick zurück in die eigene NS-Geschichte geworfen.

Die Veranstaltung findet in der Diele des Rathauses statt.

Veranstaltungszeit: Mo – Fr 7:00 bis 19:00 Uhr; Sa 10:00 bis 18:00 Uhr; So 10:00 bis 17:00 Uhr

Quelle: www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

Hamburger Rathaus
Rathausmarkt 1
20095
Hamburg (Altstadt)

200m Rathaus
200m Rathausmarkt
250m Großer Burstah
300m Rathausmarkt (Petrikirche)
400m U Rödingsmarkt
400m U S Jungfernstieg
450m Brandstwiete

150m Ein Parkplatz (Mo. - Fr. 8 - 18 h) bei "Adolphsplatz 6"
150m Ein Parkplatz bei "Kleine Johannisstraße 4"
150m Ein Parkplatz bei "Schauenburgerstraße 45"

Das Hamburger Rathaus ist barrierefrei erreichbar.

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