Thema: Die „Pillenenzyklika“ von 1968 und ihre Auswirkungen auf das Katholischsein in der Bundesrepublik
Durch die „Pillenenzyklika“ /Humanae vitae/, mit der Papst Paul VI. Katholik:innen im Sommer 1968 den Gebrauch künstlicher Empfängnisverhütungsmittel verbot, geriet im bundesrepublikanischen Katholizismus einiges in Bewegung. Viele traten aus der Kirche aus und diejenigen, die blieben, reflektierten und verhandelten das Katholischsein in einer sich verändernden Gesellschaft neu. Der Vortrag gewährt Einblicke in den Protestdiskurs von 1968 und schaut hierzu insbesondere auf die Briefe, die Katholik:innen an ihre Bischöfe schrieben. Außerdem wird anhand von Zeitzeug:innen-Interviews aus dem Jahr 2022 aufgezeigt, welche Bedeutung die „Pillenenzyklika“ für katholische Biographien hatte und bis heute hat.
Ein Vortrag von Dr. Alina Potempa:
www.religionen.uni-hamburg.deBeteiligte Vereine:
gbs - die Giordano-Bruno-Stiftung ist eine Denkfabrik für Humanismus und Aufklärung
GWUP - die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften engagiert sich für Wissenschaft und kritisches Denken
IBKA - Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten
Beginn der Veranstaltung: 18:00 Uhr
Quelle:
gbs-hh.de