Kulturlotse

Friedensimpulse von Frauen

05.05.2017 - 07.07.2017, Montag bis Freitag
Friedensimpulse von Frauen Die Ausstellung widmet 14 Frauen, die sich für den Frieden einsetzten, eine Gedenktafel. Darunter befinden sich unter anderen die Friedensnobelpreisträgerin­nen Bertha von Suttner, Alva Myrdal und Mutter Teresa, die Widerstandskämpferinnen Cato Bontjes van Beek und Sophie Scholl, die Politikerinnen Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Petra Kelly sowie die Künstlerinnen Käthe Kollwitz und Christa Wolf. Sie umfassen eine Zeitspanne von 150 Jahren.

Militarismus, Kriegsgesinnung, Geschlechterkampf, soziale Ungerechtigkeit, freiheitsraubende individuelle Motive, die Frauen zum bedingungslosen Engagement für den Frieden veranlassten. Die Schautafeln sind mit einem Text zum Lebenswerk, biographischen Eckdaten, Zitaten und einem Foto versehen. In all den Biographien gibt es viel zu entdecken!

Ergänzt werden die Einzelporträts durch Informationen zu Frauenfriedenskon­gressen, die über die Nationalismus- und Kriegsschranken hinweg zwischen 1899 und 1932 stattfanden, sowie zu noch lebenden Friedensaktivistinnen. Eine Tafel behandelt Friedensimpulse aus Anthroposophie und stellt die ehemaligen Vorstandsmitglieder Elisabeth Vreede und Ita Wegman vor. Eine weitere Tafel befasst sich mit den Themen Frauen – Frieden – Freiheit und lässt dabei Rudolf Steiner, Rosa Mayreder und Doris Lessing zu Wort kommen. Ferner liegen eine kostenlose Literaturliste und Handzettel aus.

Weitere Portraits von Ulrike Meinhof, Helene Stöcker, Simone Weil.

Diese Gedenktafeln möchten daran erinnern, wie Frauen über ihr Geschlecht, ihren Stand, ihre Nation, ja ihr Volk hinauswuchsen. In ihrem pazifistischen Engagement rückte immer mehr die ganze Menschheit ins Bewusstsein. Besonders berührend tritt das bei Käthe Kollwitz zutage, die einen Menschen zeichnen wollte, der alles Leid der Welt sieht und, ohne etwas tun zu können, das innerlich aushält. „Kann das nur Jesus sein?“ fragte sie in ihrem Tagebuch. Und dann zeichnete sie doch einen Menschen, eine nachdenkende Frau. Dies ist das „Titelbild“ der Ausstellung geworden.
Ausstellung vom 05.05. bis 09.07.2017


Veranstaltungszeiten: Montag bis Freitag 16:00 - 21:00 Uhr
Vernissage: Sonntag, 7. Mai: 15:00 Uhr mit Barbara Messmer


Quelle: www.rudolf-steiner-haus.de
Das öffentliche Veranstaltungshaus verfügt über einen Aufzug zum großen Saal, wo i.d.R. die Konzerte stattfinden (siehe auch www.rudolf-steiner-haus.de). Gleich neben dem Eingang zur Bühne befindet sich das Behinderten-WC.

Es gibt mehrere Behindertenparkplätze in der Nähe:

400m Ein Parkplatz (werktags 8-18 h ) bei "Heimhuder Straße 3"
500m Ein Parkplatz (Di - So 9 - 17 h ) bei "Binderstraße 14"
500m Ein Parkplatz bei "Magdalenenstraße 60"

Wo?

Rudolf Steiner Haus
Mittelweg 11
20148
Hamburg

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200m Fontenay
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