Kulturlotse

Frankfurt am Main: Ein Hotspot der Diplomatie im 19. Jahrhundert

Donnerstag, 5. Februar 2026
1815 wurde der Deutsche Bund gegründet und Frankfurt am Main zum Sitz der Bundesversammlung, in der alle Mitgliedsstaaten durch weisungsgebundene Gesandte vertreten waren. In den nachfolgenden Jahren entwickelte sich die Stadt zu einem „Hotspot der Diplomatie“. Anhand von Stadtplänen lässt sich ein dichtes Netz der Wohnsitze von Diplomaten nachvollziehen. Luisa Götz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung, zeigt am Beispiel der Gesandtschaft der ernestinischen Fürstentümer, wie sich dadurch der diplomatische Alltag gestaltete und welche erheblichen Vorteile die Anwesenheit der zahlreichen Gesandten für die diplomatischen Missionen mit sich brachte. Die ernestinischen Fürstentümer traten 1867 dem Norddeutschen Bund bei und wurden nach dem Ersten Weltkrieg zu Teilen Thüringens und Bayerns.

Beginn der Veranstaltung: 19:30 Uhr

Quelle: www.bismarck-stiftung.de

Otto-von-Bismarck-Stiftung
Am Bahnhof 2
21521
Friedrichsruh

150m Friedrichsruh
250m Friedrichsruh, Ort

Barrierefreiheit

Die Dauerausstellung „Bismarck und seine Zeit“ sowie die übrigen Räumlichkeiten der Otto-von-Bismarck-Stiftung im historischen Bahnhofsgebäude besitzen einen rollstuhlgerechten Zugang.

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