Kulturlotse

Feuersturm

Samstag, 27. Juli 2024
Hamburger Feuersturm — Gelesen

In der Ukraine müssen wir tagtäglich unfassbare Gräueltaten gegen die Zivilbevölkerung zur Kenntnis nehmen: zerstörte Wohnhäuser, getötete Frauen und Kinder. Vor 20 Jahren, als ein weiterer Krieg in Europa noch undenkbar schien, hat W.G. Sebald eine literarische Kontroverse ausgelöst, indem er der Nachkriegsliteratur vorwarf, den Luftkrieg der Alliierten gegen Nazi-Deutschland nicht aufgearbeitet zu haben.

Das kann verschiedene Ursachen haben: die Frage nach deutscher Schuld (wer Wind sät, wird Sturm ernten) und die Schwierigkeit, das Grauen adäquat in Prosa zu übertragen. Für den Hamburger Feuersturm vom Juli 1943 gilt Sebalds Diagnose allerdings nicht: Es gibt erstaunlich viele literarische Zeugnisse. Zugleich verdeutlichen sie die genannten Schwierigkeiten. Oft misslingt die Darstellung. Der Hamburger VS stellt in diesem Sommer herausragende Texte vor.
Es lesen: Reimer Boy Eilers, Christina Oskui und Margret Silvester

Veranstaltungszeit: 11:00–13:00 Uhr

Quelle: www.facebook.com

Kunstklinik Eppendorf
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500m Lokstedter Weg
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350m Vier Parkplätze (Mo-Fr 8-20 Uhr) bei "Kümmellstraße 5"

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